G’n’R Coverband Lies und The Gäs, 29.11.2019, Kubana LiveClub, Siegburg

G’n’R Coverband Lies und The Gäs, 29.11.2019, Kubana LiveClub, Siegburg

Was gibt es Besseres als ein Rockkonzert? Ein Rockkonzert einer bekannten Band, die man schon echt lange nicht mehr gesehen hat.

Am Donnerstag Abend ging es also in den Kubana Live Club nach Siegburg zu unseren Freunden von The Gäs, die als Support für die Guns’n’Roses Coverband „Lies“ das Publikum anheizen sollten.

Als wir gegen 19:30 Uhr ankamen, da war der Live Club schon recht gut gefüllt – Guns’n’Roses zieht halt, denn wer kennt nicht die Songs der Band? Wohin man sah – T-Shirts der Band. Wir hatten die Coverband noch nicht gesehen und so waren wir gespannt.

Doch zunächst konnten wir uns freuen über den Auftritt von The Gäs.

Das letzte Mal sahen wir dir fünf im März im SonicBallroom also auch schon wieder vor 8 Monaten. In diesen Monaten hatte die Band etliche Auftritte und so war man doch gespannt, in wie weit sich die Band weiter entwickelt hatte. 

Mit ein klein wenig Verspätung ging es los – und es ging kraftvoll los.

Die Band spielte, ich kann es nicht genau sagen, aber ich tippe mal auf 40 Minuten und von Anfang bis zum Schluss war es einfach genial die fünf auf der Bühne zu hören, zu sehen und auch zu fühlen. Der Gesang war klar und voller Gefühl und Kraft, die Gitarren verzückten die Ohren und Bass und Schlagzeug hämmerten den Klang in den Boden, in die Wände… 

Ich hatte es schon einmal geschrieben, doch an diesem Abend da gaben The Gäs richtig Gas!

Das Publikum war richtig gut drauf und es waren auch einige Fans der Band vor Ort die tatkräftig mitsangen und tanzten, man merkte einfach, dass eine richtig gute Stimmung im Raum lag und das steckte an. Diese Rockband aus Köln im Support für eine Coverband einer Kult-Rockband, das hat gepasst wie die Faust aufs Auge.

Nach einer Umbaupause ging es dann los mit It’s So Easy, die Band Lies performte was das Zeug hielt. Was war mit der Stimme? Konnte der Sänger an die Stimmwucht des Originals herankommen? Ja! Zugegeben, nicht bei jedem Song aber das war auch nicht notwendig – das Gesamtpaket der Band passte. 

Gespielt wurden alle Klassiker von Guns’n’Roses, für wirklich jeden Besucher war etwas dabei. Langsame Songe, laute Songs, ruhige Songs, schnelle Songs… es gab Guns’n’Roses von A-Z.

Was mir besonders gefiel war, dass man merken konnte, dass diese Coverband durchweg auch selber Fan waren des Originals. Man versuchte gar nicht, eine eigene Note in die Songs hineinzubringen, man spielte einfach wie das Original. Wenn man teilweise die Augen schloss und sich einfach nur der Musik hingab, ja, man konnte schon meinen, man wäre auf einem Konzert von Axl und Co. – einfach sehr sehr geil!

Das Publikum hingehen war – durchwachsen. Leider hatte man mitunter das Gefühl, dass sich etlich mal eben ein Guns’n’Roses Shirt übergezogen und von der Musik absolut keine Ahnung hatten. Viele standen einfach nur herum, tranken Bier, unterhielten sich… Daran konnte man dann doch merken, dass eben „nur“ eine Coverband auf der Bühne stand.

Videos habe ich keine online gestellt, da hier in der Tat die Frage nach Rechten am Material nicht gänzlich geklärt sind und wir nicht unbedingt Ärger haben wollen; wir haben deshalb auf bestehendes Material von Youtube zurück gegriffen.

Schlussendlich war es ein wirklich gelungener Abend in Siegburg. Nach dem Konzert waren „leider“ nur die Musiker von The Gäs noch für die Fans da, von den Italienern fehlte leider jede Spur und es gab von Lies auch leider kein Merch. 

So verabschiedeten wir uns von The Gäs und freuen uns schon auf Januar, denn dann werden wir die Kölner wiedersehen in Duisburg als Support von Snakebite und Night Laser (Karten).

The Gäs, 01.03.2019, Sonic Ballroom, Köln

The Gäs, 01.03.2019, Sonic Ballroom, Köln

Am 01.03. ging es mal wieder nach Köln, dieses Mal in den Sonic Ballroom. Von außen eher ein Schuppen. Überall kleben die Bandsticker die direkt zeigen, dass im Sonic Ballroom ordentlich abgefeiert wird. In dem Innenhof steht ein alter Bauwagen, der als Garderobe dient und überall sind Sitzmöglichkeiten für chillige Gespräche – eine recht coole Location nach dem Motto „von außen pfui, von innen hui“.

Gegen 20:20 Uhr öffneten sich mit einer leichten Verspätung die Tür, vorbei am Merch und hinein in den Room. Gut eine Stunde hieß es nun warten. Die Getränkepreise sind hier wirklich in Ordnung und nach und nach füllte sich die Location, die 150 Besucher fassen kann.

Nach einer gefühlten Ewigkeit betraten gegen 21:30 Uhr The Gäs die relativ kleine Bühne.

Von der ersten Sekunde an gaben sie Gas und wir in der ersten Reihe.

So schön das auch gewesen ist, leider waren wir viel zu nach für Bilder und Videos – schade aber dafür hielt uns Pedro das Micro vor die Nase. Das Publikum war gut gelaunt, es wurde mitgesungen, getanzt – es herrschte einfach eine ausgelassene Stimmung, was wohl auch ein klein wenig am Kölner Karneval lag.

Nach einer Zugabe und einer kurzen Umbauphase ging es dann weiter mit dem Act des Abends, der auch aus Köln stammenden Band „Nitrovolt“ – Sorry Leute, aber diese Mischung aus Speedrock und Punk war dann nichts für uns, wir unterhielten uns lieber noch ein wenig mit The Gäs bevor wir den Heimweg antraten.

The Gäs, 19.01.2019, Groove Bar, Köln-Porz

The Gäs, 19.01.2019, Groove Bar, Köln-Porz

Den Auftackt des Jahres 2019 machten The Gäs. Die Band spielte gestern Abend in der Groove Bar in Köln-Porz als Vorband von Piledriver.

Angekommen in Porz suchten wir uns erst einmal einen Parkplatz. Wer die Möglichkeit hat, der reist am Besten mit den Öffentlichen an, denn eigene Parkplätze gibts keine.

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde geöffnet und hey, was für eine tolle Location. Die Groove Bar, ehem. BiBo, ist ein überschaulicher Laden mit einer richtig guten Accoustik und einer verdammt guten Getränkeauswahl.

The Gäs, als Kölner Band, hatten ihre Fans dabei und weil die Band ihre Fans liebt, wurden wir alle auch erst einmal begrüsst, gedrückt usw. Man konnte merken, dass dieser Band ihre Fans wichtig sind. Irgendwie bekam das Ganze schon so was familiäres und das gefiel.

20:00 Uhr, Showtime und The Gäs gaben Gas.

Spielfreude on stage die sich sehr schnell auf das Publikum übertrug, eine Band, die zusammen auf der Bühne steht und und ein aufmerksamer Sänger, der andauernd mit dem Publikum agiert. Musiker, die sich ins Publikum begaben und dort spielten und eine Drummerin, die sich Blasen an den Händen spielte – kurz: The Gäs on stage ist wahrlich großartig.

Wir haben die Band nun das dritte Mal gesehen und meiner Meinung nach gab es von Auftritt zu Auftritt eine Steigerung; wenn man bedenkt, dass es diese Band noch gar nicht so lange gibt, dann kann man sich nur in etwa vorstellen, was da noch kommen wird. 

Leider waren sie nur Vorband und so war für unser Empfinden recht früh Schluss und dennoch hat sich jeder Moment gelohnt – The Gäs hat uns gepackt und Leute, wer die Möglichkeit hat, sich die Band anzuschauen – Hin! 

The Gäs u.a., 17.11.2018, Kubana Live Club, Siegburg

Als wir das erste Mal The Gäs sahen, wussten wir, dass wir diese Band sicherlich noch weitere Male sehen werden und auch wollen und heute war es dann soweit, The Gäs traten als Vorband von der AC/DC Coverband „Dirty Deeds 79“ auf.

Kurz nach 20 Uhr betrat eine sehr gut gelaunte Band die Bühne – das Kubana war an diesem Abend ausverkauft und so erwarteten etliche Rockhungrige die Anheizer und sie wurden absolut nicht enttäuscht.

Man konnte direkt merken, dass die Größe einer Bühne wichtig sein kann, wenn es um die Performance einer Band geht. Gestern Abend hatte die Band – anders als beim Auftritt im MTC, Köln – Platz und dieser Platz wurde genutzt.

Es war eine energiegeladene Stimmung auf der Bühne und diese Stimmung schwappte mehr von Song zu Song rüber ins Publikum. Neben uns stehende AC/DC-Fans bewegten sich, klatschten, machten mit, feierten The Gäs.

The Gäs spielten 45 Minuten. 45 Minuten standen sie eingefleischten AC/DC Fans gegenüber und es ist schon eine besondere Art von Fan; AC/DC sind die Urgesteine des HardRock, Angus Young eine Gottheit (oder ein Teufel?!) und The Gäs schafften es, diese Fans mit ihrer Musik und ihrer Performance zu fesseln. Ich habe mich hin und wieder umgeschaut und ja, die Menschen gingen einfach mit.

Ich schrieb am 22.10.18 zu dem Auftritt von The Gäs im MTC

Rockiger Sound aus der Kehle von Pedro Cardoso, dazu die ein wenig an den jungen Angus Young erinnernde Spielweise des Gitarristen Jakob Timmermann; dem zweiten Mann an der Gitarre (mitunter auch am Bass) Michael Krol; Mike Schneider am Bass (mitunter auch an der Gitarre) und der nicht ganz so unbekannten Sina Doering am Schlagzeug und fertig ist eine Rock-Band bei der man sofort merkt, dass sie auf die Menge losgelassen werden möchte.

und diese Zeilen könnte ich auch jetzt wieder so hier einbringen, doch das würde NICHT mehr passen. The Gäs haben im Vergleich zu dem Konzert vor einem Monat einen Sprung hingelegt – wir waren gestern einfach geflashed und wir können jedem nur raten, Leute besucht ein Konzert von The Gäs und lasst Euch einfach mitreißen.

Im Dezember wird die Band in Oberhausen spielen und natürlich werden wir berichten!

The Gäs bei Facebook: https://www.facebook.com/TheGaesOfficial/ und im Internet: http://thegaes.com

 

MASSIVE & THE GÄS, 21.10.2018, MTC, Köln

Mit einer leichten Verspätung betraten die seit einem Jahr bestehende, fünfköpfige Formation „THE GÄS“ aus Köln die Bühne und schon nach den ersten Klängen war uns klar, dass auch diese Vorband uns flashen wird:

Auf ihrer Internetseite kann man lesen:
Wenn sich fünf umtriebige Musiker aus der Kölner Rockszene zusammentun, um der hedonistischen Dreifaltigkeit Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll zu huldigen, dann sollte der Bandname Programm sein.

Rockiger Sound aus der Kehle von Pedro Cardoso, dazu die ein wenig an den jungen Angus Young erinnernde Spielweise des Gitarristen Jakob Timmermann, dem zweiten Mann an der Gitarre (mitunter auch am Bass) Michael Krol, Mike Schneider am Bass (mitunter auch an der Gitarre) und der nicht ganz so unbekannten Sina Doering am Schlagzeug und fertig ist eine Rock-Band bei der man sofort merkt, dass sie auf die Menge losgelassen werden möchte.

Wir hatten keine Ahnung, hatten noch nie etwas von „The Gäs“ gehört – wir schauten uns an und es war klar, das, was wir da auf der Bühne sehen – es gefällt uns und wenn man so ins Publikum schaute, ja, es gab eine richtige Fanbase um diese Band und die machte gut Stimmung. Es machte einfach Spaß mit dabei zu sein. Es machte Spaß zu sehen, dass Rockmusik eben noch nicht gestorben ist – solche Bands wie diese junge Formation sind ein Garant dafür, dass es auch noch in vielen Jahren gute Rockmusik geben wird. 

Das heutige Konzert wird ganz sicher nicht das letzte gewesen sein, das wir uns von The Gäs anschauen werden.

Kaum hatte es die Vorband geschafft, dass einem warm geworden ist, da warteten auch schon “Massive” darauf, die Bühne auseinander nehmen zu dürfen.

Die Band »Massive« stammt aus dem australischen Melbourne und zählt vier Mitglieder: Brad Marr (Gesang), Andrew Greentree (Schlagzeug), Ben Laguda (Gitarre) sowie Alex Carmichael (Bass). In Australien und in Großbritanien sind sie schon bekannt – nun wird Europa unsicher gemacht. Wir hatten selber noch nicht viel von Massive gehört aber wir hatten Lust und da man übers Internet eh im Kontakt zu Brad stand – wir mussten einfach mal schauen, wer denn Massive überhaupt ist.

Anfänglich gab es ein paar kleinere technische Probleme doch die Improvisationskünste von Ben Laguda und dem gut gelaunten Publikum ließen keine Langeweile aufkommen. Ein Kabelbruch und eine gerissene Saite konnten den Abend nicht trüben. Es erwartete uns Rock vom feinsten rund um den sympathischen Bühnenteufel Brad an der Gitarre.

Dieses Konzert machte einfach nur Spaß und Lust auf mehr. Man konnte nicht nur die Energie auf der Bühne sehen, man konnte sie fühlen – es haben nur die Blitze gefehlt. Brad selber ist eine Rampensau – er und Ben zusammen, sie zeigten was man auch einer E-Gitarre so alles herausholen kann und sie zeigten weiter, was das einfach für einen Spaß macht. Man konnte merken, dass diese Musiker es einfach lieben, auf der Bühne zu stehen. Es gab keine Lückenfüller, nichts was abgesprochen. Bewegungen wurden einfach ausgeführt ohne das diese geprobt worden sind. Kurz: Es war ehrliche Musik von ehrlichen Menschen.

(c) by Massive

Beide Konzerte waren mehr als gelungen, es wurde Rockmusik gespielt und man schwitzte – so sollte es sein. Sicherlich hätte es voller sein können im MTC aber lieber sind uns 60 Menschen die Bock haben und abgehen als 120, die nur dumm rumstehen. Das Publikum selbst war gut gemischt, direkt harmonisch. 

Nach dem Konzert standen zwei gut gelaunte Bands bereit für Gespräche, Fotos und Autogramme – so wünscht man es sich.

Beide Bands sind derzeit auf Tour und wer die Möglichkeit hat, sollte sich diese Konzerte nicht entgehen lassen.