Scherf & Band machen Schluß

Scherf & Band machen Schluß

Am 21.12. war es dann soweit – ein letztes Mal “Heimweh” und eine ganz große Rede.
(Video by Daniela Vue)

Am 25.07. veröffentlichte die Band folgenden Text auf Facebook

Liebe Freundinnen und Freunde!

Es gibt Momente, da freut man sich wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend, wenn man Neuigkeiten posten kann.
Und es gibt einen Moment wie jetzt… da sitzt man am PC und löscht ständig das Geschriebene, weil man keine Ahnung hat, wie man den nächsten Satz formulieren soll.

Deswegen kurz und schmerzlos:
Wir haben uns dazu entschlossen, das Buch “Scherf & Band” zuzuklappen und diese Band nicht weiterzuführen!
Wir haben uns die vergangenen sieben Jahre so dermaßen den Arsch aufgerissen… haben immer Werbung gemacht wie die Verrückten, sind unseren Freunden auf den Sack gegangen, sind abertausende Kilometer gefahren, um dann mittags um 13:00 Uhr auf den kleinsten Hinterhofbühnen vor 10 Leuten zu spielen.
Und wisst ihr was Leute: es war grandios!
Aber irgendwann ist auch der größte Akku leer…einfach leer!
Wir haben keine Power mehr, weiterhin so Vollgas zu geben wie bisher.
Und bevor wir anfangen, unser Baby halbgar ohne Herzblut zu servieren, lassen wir es lieber sein.
Warum? Das ist nicht so leicht zu sagen, ohne wie ein verbitterter Opa zu klingen. Vieles habt ihr bestimmt auch schon mal irgendwo von anderen Kapellen gehört.
Aber das macht es leider nicht besser: Permanente Zurückweisungen von Festivals und Veranstaltern, megaschlechte Vorverkaufszahlen bei Tourneen, miese Verkaufszahlen unserer CD’s, kaum verkaufter Merch, Gagen, die meist nicht mal für den Sprit gelangt haben, Urlaubstage auf der Autobahn, Zähneputzen an schmuddeligen Raststätten, Aufwachen auf versifften Matratzen. Und so weiter und so fort.
Klar, das gehört alles dazu, ist aber nach nunmehr sieben Jahren von uns finanziell, physisch und psychisch einfach nicht mehr zu bewerkstelligen.
Dazu kommt der ganze Mist, der uns in diesem Business in letzter Zeit nur noch genervt hat.
Profilneurotische Musikpolizisten wollen einem erklären was und mit wem man spielen darf, gute Festivalslots bekommen in der Regel fast nur noch Bands, die den Veranstalter kennen und Tourneen im Vorprogramm von großen Bands gibt’s eigentlich eh nur gegen ‘nen Haufen Kohle.
Wir wollten Musik machen, sonst nichts.
Ein paar Buben vom Dorf, die was zu sagen hatten.

Angesichts dieser ganzen Voraussetzungen sehen wir ehrlich gesagt keinen Sinn mehr und haben nicht mehr die Motivation, das Feuer weiter am Brennen zu halten.
Ohne Herz, ohne Eier…war nie unser Ding.

Dennoch – und das meinen wir wirklich so – sagen wir 1000 Dank für den Support in den letzten Jahren und für ganz viele liebe Worte die uns und/oder unserer Musik galten.
Wir sehen uns so oder so, nur dann wahrscheinlich gemeinsam VOR den Bühnen des Landes bei einem Konzert irgendeiner geilen Band.

Wer weiß, was die Zukunft bringen wird – wir wünschen Dir lieber Daniel- wir wünschen der ganzen Band alles erdenklich Gute und ein ganz großes fettes liebes herzliches ehrliches DANKE für das, was Ihr uns gegeben habt!

Scherf & Band verlassen die Bühne

Scherf & Band verlassen die Bühne

Folgende, sehr traurige Nachricht, wurde heute auf Facebook von der Band veröffentlicht:

Liebe Freundinnen und Freunde!

Es gibt Momente, da freut man sich wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend, wenn man Neuigkeiten posten kann.
Und es gibt einen Moment wie jetzt… da sitzt man am PC und löscht ständig das Geschriebene, weil man keine Ahnung hat, wie man den nächsten Satz formulieren soll.

Deswegen kurz und schmerzlos:
Wir haben uns dazu entschlossen, das Buch “Scherf & Band” zuzuklappen und diese Band nicht weiterzuführen!
Wir haben uns die vergangenen sieben Jahre so dermaßen den Arsch aufgerissen… haben immer Werbung gemacht wie die Verrückten, sind unseren Freunden auf den Sack gegangen, sind abertausende Kilometer gefahren, um dann mittags um 13:00 Uhr auf den kleinsten Hinterhofbühnen vor 10 Leuten zu spielen.
Und wisst ihr was Leute: es war grandios!
Aber irgendwann ist auch der größte Akku leer…einfach leer!
Wir haben keine Power mehr, weiterhin so Vollgas zu geben wie bisher.
Und bevor wir anfangen, unser Baby halbgar ohne Herzblut zu servieren, lassen wir es lieber sein.
Warum? Das ist nicht so leicht zu sagen, ohne wie ein verbitterter Opa zu klingen. Vieles habt ihr bestimmt auch schon mal irgendwo von anderen Kapellen gehört.
Aber das macht es leider nicht besser: Permanente Zurückweisungen von Festivals und Veranstaltern, megaschlechte Vorverkaufszahlen bei Tourneen, miese Verkaufszahlen unserer CD’s, kaum verkaufter Merch, Gagen, die meist nicht mal für den Sprit gelangt haben, Urlaubstage auf der Autobahn, Zähneputzen an schmuddeligen Raststätten, Aufwachen auf versifften Matratzen. Und so weiter und so fort.
Klar, das gehört alles dazu, ist aber nach nunmehr sieben Jahren von uns finanziell, physisch und psychisch einfach nicht mehr zu bewerkstelligen.
Dazu kommt der ganze Mist, der uns in diesem Business in letzter Zeit nur noch genervt hat.
Profilneurotische Musikpolizisten wollen einem erklären was und mit wem man spielen darf, gute Festivalslots bekommen in der Regel fast nur noch Bands, die den Veranstalter kennen und Tourneen im Vorprogramm von großen Bands gibt’s eigentlich eh nur gegen ‘nen Haufen Kohle.
Wir wollten Musik machen, sonst nichts.
Ein paar Buben vom Dorf, die was zu sagen hatten.

Angesichts dieser ganzen Voraussetzungen sehen wir ehrlich gesagt keinen Sinn mehr und haben nicht mehr die Motivation, das Feuer weiter am Brennen zu halten.
Ohne Herz, ohne Eier…war nie unser Ding.

Dennoch – und das meinen wir wirklich so – sagen wir 1000 Dank für den Support in den letzten Jahren und für ganz viele liebe Worte die uns und/oder unserer Musik galten.
Wir sehen uns so oder so, nur dann wahrscheinlich gemeinsam VOR den Bühnen des Landes bei einem Konzert irgendeiner geilen Band.

Aber abhauen ohne anständig „Tschüss“ zu sagen…das geht natürlich nicht.
Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, dass wir am 21.12.2018 noch ein Abschiedskonzert in der Scheuer (Idstein) spielen werden.
Lasst uns alle gemeinsam noch ein allerletztes Mal gemeinsam „Heimweh“ singen.
Seid ihr dabei?
Tickets für die Show bekommt ihr hier:
https://www.reservix.de/tickets-scherf-band-die-ab…/e1187297

Passt auf euch auf, ja?
Cheers, Prost, auf euch und hoffentlich bis dann!

Daniel, Felix, Robin, Flo, Justin

Natürlich werden wir am 21.12. mit dabei sein und diesen großartigen Menschen – dieser großartigen Band – auf Wiedersehen zu sagen!!!

Facebook: https://www.facebook.com/scherfmusik/posts/1841353139243029
Internet: http://scherfundband.de
CD "Wie es ist" (Amazon): https://www.amazon.de
Festival Rockaue, 08.07.2017, Bonn

Festival Rockaue, 08.07.2017, Bonn

08.07., 10:00 Uhr, Ankuft an der Rheinaue Bonn und Gott sei Dank – wir haben einen Parkplatz gefunden. Auf zum Eingang, um 11:00 Uhr soll der Einlass stattfinden…

Fand er aber nicht 🙂 So ca. 45 Minuten später kamen wir dann auf das Gelände und eins schonmal vorab, so eine VIP-Platik-Karte hat schon was. Wir sind gespannt, in wie weit sich die Mehrausgaben für das VIP-Ticket lohen werden.

Die Bonner Rheinaue ist schon eine klasse Grünanlage direkt am Rhein. Eingezäunt standen überall Fressbuden und die drei Bühnen, und natürlich der VIP-Bereich für die, die 99,00 Euro für ein Ticket ausgegeben haben: Freie Getränke und Grillgut den ganzen Tag bis in die Nacht hinein, Liegestühle.. ach, so kann man es sich gut gehen lassen – und das bei heißen Temperaturen, ein perfekter Tag.

Von den Bands die spielten haben wir uns angesehen:

The Picturebooks

Selten so etwas geiles auf der Bühne gesehen: 2 Musiker, eine Gitarre, ein “Schlagzeug” welches überwiegend aus einer Bass-Trommel besteht mit einem Drummer, der auf dieses arme Gerät einschlägt dass es eine wahre Freude ist, ihm dabei zuzusehen.

Hinzu kommt eine Stimme des Gitarristen, die ihres Gleichen sucht.

Das war das erste Mal, dass wir die Beiden auf der Bühne gesehen haben und sicherlich wird es nicht das letzte Mal gewesen sein. Die Musikrichtung: Country-Melody-Hard-Rock, ja so könnte man es durchaus beschreiben. Man kann sich durchaus vorstellen, mit einer geilen Amikarre auf der Route 66 einfach nur zu cruisen.

Radio Havanna

Punk is not dead – dieser Ausspruch passt zu der Formation rund um den Sänger aus Suhl. Kathy, ebenfalls aus Suhl kommend, hatte schon mal was von denen gehört, mir war der Sound neu und ich muss sagen, die ersten Minuten machten durchaus Spaß, auch weil in der Tat einige Fans anwesend waren – Punks – die Stimmung in die Menge brachten.

Leider meinte der Sänger sich dahingehend äußern zu müssen, dass, wenn er nicht hier bei der Rockaue wäre, dass er sich dann in Hamburg aufhalten würde – bei den, es tut mir leid, vollends verblödeten Idioten, die in Hamburg nur Chaos angerichtet haben und Auto von unschuldigen mal eben in Brand gesetzt haben, bei denen, die geplündert haben, bei denen, die Monotows auf Polizeibeamte geschmissen haben…

Nachdem dieser Ausspruch gefallen war, haben wir dieses Konzert verlassen – ne Sorry, man kann demonstrieren, man kann auch gegen den Staat sein, man kann eine eigene Meinung haben, doch das, was da in Hamburg geschah, das war einfach nur Terror und nichts anderes.

Zwischenzeitlich kam dann auch die Feuerwehr, nicht um einen Brand auf dem Festivalgelände zu löschen, sondern eher, um den Besuchern Abkühlung zu bescheren… Wasser marsch…

Suburbian Rex

3 Jungs, ja so kann man die Band aus Jülich beschreiben. Auch könnte man zunächst an eine Schülerband denken, doch als dann die Gitarre anschlagen wurde, wow.. ohne Scheiß, die Jungs haben gerockt. Gute Musik, tolle Stimme und einfach Spaß auf der Bühne haben, ja so kann man den Eindruck beschreiben – und das war ein gutes Gefühl.

Apron

Ach du heilige Scheiße… kurz vor Beginn wurden Luftballons und Tröten verteilt, fragend schauten wir uns an, haben wir doch noch nie ein Apron Konzert besucht, und als dann dieser verkleidete Typ mit seiner blonden Mega Perücke erschien, also ganz ehrlich, wir hatten keine Ahnung und waren belustigt. Bis zu diesem Moment dachten wir noch, dass es sich bei dem Typen um den Sänger handeln würde.. Weit gefehlt!

Es ging los, geschminkte Personen, die Musik klingt nach Rammstein und der Sänger, ja, man könnte an einen Don Juan denken… und dann fängt er an zu singen, kreischen… und es regnet Konfetti… und da ist ein Einhorn und ja… Willkommen bei Apron, willkommen in einer Welt der Illusion, einer Geschichte.

Ja, ohne Frage – das muss man erlebt haben. Schrill und lustig, gewaltig und nett… Mal abgefahren und dann auch wieder ernst… Eine Mischung quer durch alle Schichten.

Sehr schön fanden wir es auch, dass sich die Band – bis auf den Gitarristen! – Zeit für die Fans genommen und Autogramme gegeben haben.

Scherf und Band

Bekannte Gesichter, erste Reihe, gut gelaunte Musiker – Jungs, schön, dass ihr da seid. Das war dann unser zweites Konzert und es war noch besser, als das erste in Frankfurt. Scherf & Band machen einfach Lust auf gute Laune, Lust auf eine Rock-Party und kommen dabei authentisch und ehrlich rüber.

…. FORTSETZUNG FOLGT!!!  ….

The New Roses & Dellacoma, 25.03.2017, Gibson Club, Frankfurt

The New Roses & Dellacoma, 25.03.2017, Gibson Club, Frankfurt

Konzert Nr. 3 mit den The New Roses und Dellacoma, diesmal zusammen mit Scherf & Band im Gibson Club in Frankfurt.
Leider können wir weder mit Bildern, noch mit Videos dienen – dafür standen wir dieses Mal dann doch zu weit entfernt.

Los ging es mit Dellacoma. Im Vergleich zu den beiden bisherigen Locations war diese Bühne dann doch größer und im Hintergrund leuchtete der Schriftzug “Dellacoma”, recht schön und auch vom Sound sehr angenehm – nein, da konnte man wirklich nicht motzen.

Die Jungs hatten ihren Spaß und konnten das Publikum auch schnell auf ihre Seite ziehen. Betrachtet man ihr Konzert jedoch mit den beiden folgenden an diesem Abend, dass war es schade, dass sie nicht so bekannt gewesen sind, dann wäre die Stimmung noch viel geiler gewesen aber was solls… Was nicht ist, wird bei dieser Band ganz sicher noch werden.

Scherf & Band sind eine hier doch recht bekannte deutschsprachige Gruppe mit super Präsenz und guten Texten und ja, die Masse war sehr zufrieden mit den Jungs auf der Bühne. Ich hatte nebenbei mal die CD gehört aber meins ist es nicht – Geschmäcker sind so. Kathy hingegen war begeistert! Vielleicht muss man die Jungs noch einmal hören? Keine Ahnung! Schön war es aber, dass sie sich bei den Fans bedankt haben und auch wie – einfach ehrlich, das konnte man merken.

Dann kamen The New Roses und ja, wie immer Klasse. Dieses Mal gab es hier technische Probleme, doch Timmy wusste damit umzugehen. Es wurde das altbekannte Set gespielt ohne irgendeine Abweichung – hat aber an der guten Stimmung nichts geändert! 

Leider wurde das Konzert um 22:30 Uhr beendet, damit um 23 Uhr die Tore für die Partygäste des Clubs wieder geöffnet werden konnten… Das war richtig mies – einfach mega Scheiße – das Konzert war viel zu kurz für drei ebenbürtige Bands. Auch wenn man sich danach in einem Frankfurter Club traf, hinterließ das frühe Ende einen bitteren Beigeschmack, sowohl bei uns auch als bei den Bands.