Apron, 26.04.2018, Sojus7, Köln

Apron, 26.04.2018, Sojus7, Köln

Monheim am Rhein, noch nie dort gewesen aber ok – Apron hatte geladen und so begannen die Spiele im SORIUS7. Als Vorgeschmack hatten Apron die Bands Black Electric Club und NMAC dabei. Die Lokation? Ein größerer Raum mit einer ordentlichen Bühne und einem langen Tresen, ich würde sagen, dass normalerweise gut und gerne an die 200 Personen in dem Raum feiern können – an diesem Abend haben sich 25 musikhungrige Menschen auf den Weg nach Monheim gemacht.

Den Auftakt machten Black Electric Club.

Drei Musiker, die versuchten mit einer guten Mischung aus diversen Rock-Richtungen, u.a. auch mit tanzbaren Rhytmen, die “Massen” zu bewegen, was ihnen dann auch spätestens mit dem Song “Cross The Crowd” gelang. Schaute man sich die Band auf der Bühne an, dann bekam man schon das Gefühl, dass sie gerne Musik machen und das gefiehl. Wir haben uns die 5-Track-EP gekauft und ich werde in den nächsten Tagen eine Kritik dazu schreiben. Leider (!!!) habe ich von der Band kein Video gemacht… aber das wird nachgeholt, also Leute, kommt wieder in die Gegend und dann wird das nachgeholt!!!

Danach wurde es lauter – die Formation NMAC aus Köln betrat die Bühne.

2 E-Gitarren ließen schon erahnen, was uns erwarten soll – Metal stand auf dem Programm. Gute Gitarrenarbeit, gute Doppel-Pedal-Arbeit des Drummers und eine Stimme des Sängers von melodiösem Schreien bis hin zum fast kotzenden Herausdrücken – nein, die Mischung passte wie Arsch auf Eimer.

Ich hatte schon vergessen, wie facettenreich auch Metal sein kann. Ein wenig Death, ein wenig Metallica, ein wenig Testament und das Ganze gewürzt mit Slayer – ja, so würde ich die Mischung beschreiben. Dazu kam noch, dass der Sänger recht Symphatisch rüber gekommen ist. Eine gute 2. Runde würde ich sagen.

Apron kommt und Ja… KONFETTIII

Apron ohne Konfetti, Luftballons, Tröten? Geht gar nicht!

Tanzendes, mitsingendes Publikum, das mit Luftballons herumwedelt? Ja genau! Mal hart, mal zart aber immer mit Einhorn. Was will man mehr? Gitarrenriffs die zum ausflippen einladen, Texte die zum mitsingen animieren… einfach eine gute Zeit in der man abtaucht in eine andere, in eine bunte Partywelt.

Das war jetzt unser dritter Besuch in dieser Welt und ja, man wollte nicht so wirklich, dass dieser Abend sich zu Ende neigt…

Haben wir irgendeinen Song vermisst? Nein, haben wir nicht! Die Playlist – eine Best-Off durch und durch. Eingefleischte Apron-Fans sprangen und sagen und klatschten und feierten – und die anderen, na die hatten einfach ihren Spaß. Aktuell und politisch – LUTSCH MEINEN ECHO! Improvisiert und prokast…. wie auch immer.

Wir freuen uns schon jetzt auf das bald erscheinende, neue Album und dann hoffentlich auf ein weiteres Konzert.

Tracklist:

  • Vorhang
  • Ponyhof
  • Mensch
  • Kroko
  • Cacatur
  • Leinen
  • Damm
  • Zirkus
  • GFFLT
  • Punch
  • Seiltanz
  • Taktstock (“Echo”-Version – s. Video)
  • Hangman
  • Alice
  • Prokrast
  • So leer

Selbstverständlich waren die Bands nach den Konzerten bereit, sich den Fans zu stellen. Wir fanden den Abend Klasse und wenn ihr wollt, besucht doch mal die Facebook-Seiten der Bands des heutigen Abends – ich bin mir sicher, dass sie sich darüber freuen würden.  

Apron, 03.11.2017, Jungle Club, Köln

Apron, 03.11.2017, Jungle Club, Köln

Das erste Mal Apron erlebten wir während des Rockaue-Festivals in Bonn und ich weiß noch, dass das da auf der Bühne mal eine ganz neue Erfahrung für uns gewesen ist. Spätestens, als man Luftballons und Tröten verteilten, da waren wir umso mehr gespannt auf diese Band. Und wir sollten nicht enttäuscht werden!

Kathy informierte sich, besorgte sich das erste Album und ja – als es dann hieß, Apron würden in Köln ein Konzert geben, da mussten wir dorthin… auf in den Jungle Club! Wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Das Publikum war super drauf, die Band war super drauf – es flog Konfetti ohne Ende, es wurde getrötet und mitgemacht, nein, solch ein Konzert kann man nicht beschreiben, man muss es schlichtweg erleben.

Fazit: Das wird sicherlich nicht das letzte Apron-Konzert für uns gewesen sein, diese wirklich sehr symphonischen Musiker werden wir sicherlich noch das ein oder andere Mal besuchen.

Festival Rockaue, 08.07.2017, Bonn

Festival Rockaue, 08.07.2017, Bonn

08.07., 10:00 Uhr, Ankuft an der Rheinaue Bonn und Gott sei Dank – wir haben einen Parkplatz gefunden. Auf zum Eingang, um 11:00 Uhr soll der Einlass stattfinden…

Fand er aber nicht 🙂 So ca. 45 Minuten später kamen wir dann auf das Gelände und eins schonmal vorab, so eine VIP-Platik-Karte hat schon was. Wir sind gespannt, in wie weit sich die Mehrausgaben für das VIP-Ticket lohen werden.

Die Bonner Rheinaue ist schon eine klasse Grünanlage direkt am Rhein. Eingezäunt standen überall Fressbuden und die drei Bühnen, und natürlich der VIP-Bereich für die, die 99,00 Euro für ein Ticket ausgegeben haben: Freie Getränke und Grillgut den ganzen Tag bis in die Nacht hinein, Liegestühle.. ach, so kann man es sich gut gehen lassen – und das bei heißen Temperaturen, ein perfekter Tag.

Von den Bands die spielten haben wir uns angesehen:

The Picturebooks

Selten so etwas geiles auf der Bühne gesehen: 2 Musiker, eine Gitarre, ein “Schlagzeug” welches überwiegend aus einer Bass-Trommel besteht mit einem Drummer, der auf dieses arme Gerät einschlägt dass es eine wahre Freude ist, ihm dabei zuzusehen.

Hinzu kommt eine Stimme des Gitarristen, die ihres Gleichen sucht.

Das war das erste Mal, dass wir die Beiden auf der Bühne gesehen haben und sicherlich wird es nicht das letzte Mal gewesen sein. Die Musikrichtung: Country-Melody-Hard-Rock, ja so könnte man es durchaus beschreiben. Man kann sich durchaus vorstellen, mit einer geilen Amikarre auf der Route 66 einfach nur zu cruisen.

Radio Havanna

Punk is not dead – dieser Ausspruch passt zu der Formation rund um den Sänger aus Suhl. Kathy, ebenfalls aus Suhl kommend, hatte schon mal was von denen gehört, mir war der Sound neu und ich muss sagen, die ersten Minuten machten durchaus Spaß, auch weil in der Tat einige Fans anwesend waren – Punks – die Stimmung in die Menge brachten.

Leider meinte der Sänger sich dahingehend äußern zu müssen, dass, wenn er nicht hier bei der Rockaue wäre, dass er sich dann in Hamburg aufhalten würde – bei den, es tut mir leid, vollends verblödeten Idioten, die in Hamburg nur Chaos angerichtet haben und Auto von unschuldigen mal eben in Brand gesetzt haben, bei denen, die geplündert haben, bei denen, die Monotows auf Polizeibeamte geschmissen haben…

Nachdem dieser Ausspruch gefallen war, haben wir dieses Konzert verlassen – ne Sorry, man kann demonstrieren, man kann auch gegen den Staat sein, man kann eine eigene Meinung haben, doch das, was da in Hamburg geschah, das war einfach nur Terror und nichts anderes.

Zwischenzeitlich kam dann auch die Feuerwehr, nicht um einen Brand auf dem Festivalgelände zu löschen, sondern eher, um den Besuchern Abkühlung zu bescheren… Wasser marsch…

Suburbian Rex

3 Jungs, ja so kann man die Band aus Jülich beschreiben. Auch könnte man zunächst an eine Schülerband denken, doch als dann die Gitarre anschlagen wurde, wow.. ohne Scheiß, die Jungs haben gerockt. Gute Musik, tolle Stimme und einfach Spaß auf der Bühne haben, ja so kann man den Eindruck beschreiben – und das war ein gutes Gefühl.

Apron

Ach du heilige Scheiße… kurz vor Beginn wurden Luftballons und Tröten verteilt, fragend schauten wir uns an, haben wir doch noch nie ein Apron Konzert besucht, und als dann dieser verkleidete Typ mit seiner blonden Mega Perücke erschien, also ganz ehrlich, wir hatten keine Ahnung und waren belustigt. Bis zu diesem Moment dachten wir noch, dass es sich bei dem Typen um den Sänger handeln würde.. Weit gefehlt!

Es ging los, geschminkte Personen, die Musik klingt nach Rammstein und der Sänger, ja, man könnte an einen Don Juan denken… und dann fängt er an zu singen, kreischen… und es regnet Konfetti… und da ist ein Einhorn und ja… Willkommen bei Apron, willkommen in einer Welt der Illusion, einer Geschichte.

Ja, ohne Frage – das muss man erlebt haben. Schrill und lustig, gewaltig und nett… Mal abgefahren und dann auch wieder ernst… Eine Mischung quer durch alle Schichten.

Sehr schön fanden wir es auch, dass sich die Band – bis auf den Gitarristen! – Zeit für die Fans genommen und Autogramme gegeben haben.

Scherf und Band

Bekannte Gesichter, erste Reihe, gut gelaunte Musiker – Jungs, schön, dass ihr da seid. Das war dann unser zweites Konzert und es war noch besser, als das erste in Frankfurt. Scherf & Band machen einfach Lust auf gute Laune, Lust auf eine Rock-Party und kommen dabei authentisch und ehrlich rüber.

…. FORTSETZUNG FOLGT!!!  ….