Review: Compilation “The New Wave Of Rock’N’Roll”

Review: Compilation “The New Wave Of Rock’N’Roll”

Review: Compilation “The New Wave Of Rock’N’Roll”

Meine erste Bewertung einer Compilation – warum nicht?!

Samarking, Gorilla Riot und Jack J Hutchinson sind nur einige Namen auf dem Album The New Wave Of Rock’N’Roll (nwornr) und so war es klar, dass ich diese Scheibe besitzen muss.

Auf der Internetseite des Labels kann man zum Album folgendes lesen:

It’s a time for new generation of rock. Here we have a selection of 15 of the finest new up-and-coming bluesy rock bands as selected by Earache Records.

Dem kann ich mich in der Tat nur anschließen. nwornr ist ein Album das man einfach so laufen lassen kann – ja, auch in Dauerschleife.

Dem Hörer erwarten 15 Songs ehrliche Rockmusik.

Ich mache es mir nun einfach mal etwas einfacher und habe mir von der Seite des Labels Earache einfach mal die Liste der Tracks kopiert 🙂

Track Listing:

Side A

  1. Hannah Wicklund & The Steppin Stones “Bomb Through The Breeze”
  2. Tomorrow Is Lost “We Are The Lost”
  3. Loz Campbell “Back Biting The Bullet”
  4. Elles Bailey “Medicine Man”
  5. Verity White “Inside Your Love”
  6. Matt Mitchell & The Coldhearts “Black Diamonds”
  7. Jack J Hutchinson “Justified”
  8. The Dust Coda “Rock N Roll”

Side B

  1. Piston “One More Day”
  2. Dead Man’s Whiskey “Last Train”
  3. Revival Black “Wide Awake”
  4. Gorilla Riot “Bad Son”
  5. Samarkind “Black Rain”
  6. Skam “Take It Or Leave It”
  7. Maker “Dead Ends & Avenues”

Fazit

In diesem Fall kann ich es ganz kurz machen – nwornr ist eine rockige Compilation die in keiner Plattensammlung stört. Bekannte und weniger bekannte Bands und Künstler haben sich auf dieser Platte zusammen gefunden und ich denke, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Platte ist ausgewogen – die Songs sind weder zu hart noch zu soft.

That’s Rock’n’Roll Baby! Cheers!

Bestellbar ist die limitierte Platte unter https://webstore.earache.com/new-wave-of-rock-n-roll

Review: Running With Lions “The Scenic Route” (EP)

Review: Running With Lions “The Scenic Route” (EP)

Review: Running With Lions “The Scenic Route” (EP)

Und schon wieder erreichte mich eine E-Mail mit der Bitte, sich die neue Musik einfach mal anzuhören. Corona schränkt uns eh alle grad ein also von daher…

Running With Lions werden am 27.03. ihre 2. EP mit dem Titel The Scenic Route veröffentlichen und die Band kommt aus Hamburg und ich liebe Hamburg, von daher dachte – machste mal.

Pop-Punk – ist ja nun eigentlich nicht so wirklich meine Richtung aber STOP!!!, ich höre auch Green Day – vorab: Ihr könnt Euch auf 5 richtig gute, neue Songs freuen.

Der Opener THE SENIC ROUTE (Video) geht schon in die “richtige” Richtung – ich bekomme Lust auf mehr. Nach drei Sekunden kommt dieses Gefühl nach Party… Man möchte sich bewegen und auch schon ein wenig mitsingen… Klasse Nummer!

Bei DECADES geht es genauso weiter. Irgendwie kriecht in mir eine Art von Gänsehaut hoch.. Kennt ihr das? Wenn die Musik eine Steigerung enthält, die etwas in Euch auslöst wie eine Hymne – dieser Song ist schnell, hat Breaks… und die Stimme ist alles andere als monoton… Man kann die Emotionen fühlen – Sehr geil!

Hm.. die Erwartungen steigen. SELF RESPECT ist Song Nummer drei. Nun bringt die Band ein wenig Ruhe in die Scheibe. Emotionen werden hier frei gesetzt und perfekt untermalt. Und eigentlich möchte man die Musik ausleben.

STANDSTILL PROTOKOLL ist dann wieder eine schnelle Nummer die einen wachrüttelt – einen direkt anspricht. Und auch hier ertappe ich mich am Schreibtisch, wie sich meine Füße bewegen…

DEAR FUTURE SELF ist auch wieder ein wenig ruhiger angehaucht – doch dann im Refrain kommt dieses sehr geile “Wir-Wollen-Hüpfen-Gefühl”.

Leider gibt es (noch) nicht mehr – das waren die 5 Songs und Leute, ich möchte mehr! Nein, ohne Scheiß, dieses ist wirklich Pop-Punk-Rock und ja, die Musik geht in Richtung von Green Day. Sehr sehr feine Töne, schöne Riffs, geile Stimme… diese EP macht einfach Spaß aufs Herumhüpfen und mitgröhlen…

In der Presseerklärung der Band kann man u.a. lesen, dass sich die Band das Ziel gesetzt hat, ihre Heimatstadt auf der offiziellen Pop-Punk-Landkarte mit einem fetten roten Punkt zu markieren – Glückwunsch, das habt ihr geschafft – mitten im Hamburg ist nun ein dicker fetter Punkt… und der kann nur noch fetter werden!

Für alle, die die Formation live on stage erleben und mit ihnen abfeiern wollen (Stand: 21.03.2020):

Zum Schluss noch ein Dank an Krissi, dass Du uns geschrieben hast!

Weitere Infos unter:

Review: The Pinpricks “Bait” (EP)

Review: The Pinpricks “Bait” (EP)

Review: The Pinpricks “Bait” (EP)

Also da ist mir was passiert – ich bekam eine E-Mail mit der Bitte, ein paar Zeilen über die am 07.03.2020 erscheinende EP “Bait” zu schreiben. Ok, warum nicht.

Ich bin mal ganz ehrlich – von der Formation aus Kiel hatte ich bislang noch nichts gehört – kein Wunder, lebe ich doch bei Bonn. Wie dem auch sei – ich musste direkt nach Erhalt der E-Mail einen Blick riskieren auf Youtube und Ja, das klingt richtig gut.

Der Sound der Band ist gewaltig – besteht die Band doch “nur” aus drei Personen. Bei dem Live-Video (s.u.) denkt man, es wären mehr. Sehr überraschend wie ich finde.

Kommen wir nun aber mal zum eigentlichen Point – schauen wir uns mal die EP was genauer an. Wie könnte man den Musikstil bezeichnen? Ist es Rock, Alternativer Rock… Ich denke, in diese Richtung kann man die Musik durchaus einordnen.

Die EP besteht insgesamt aus 8 Titel und man merkt direkt, dass hier keine WischiWaschi-Schreiberlinge am Werk waren.

Alleine schon der Opener “Cast Of The Shadow” kommt gewaltig daher. Ne schnelle Nummer die Lust macht auf das, was kommt! Ich glaube, ich liebe die Stimme der Frontfrau… das alles passt wie die Faust aufs Auge. Bei “Get Out” wird alles geschont aber nicht die Gitarre. Ist das Power-Rock? Alleine beim Hören bekommt man Lust darauf sich zu bewegen. Bei “Voices” kommt die Stimme von Ronja richtig gut zur Geltung. Hier gefällt mir.. alles. Der Sound ist perfekt. “Million Pieces” ist auch so eine Nummer… Video dazu ist verlinkt und das ist einer dieser Songs – entweder er packt dich oder er packt dich. Inzwischen sind wir definitiv beim melodischen Rock gelandet und das ist genial.

“Paintless” ist nun wieder so eine Power-Nummer. Einfach Klasse. Klasse auch hier wieder wie Vocals und Instrumente zusammen agieren… Powerful gehts weiter mit “Two Wheeler Blues”. Bei dem Song möchte man sich einfach bewegen und abfeiern! “Foxy Lady” klingt zunächst ein wenig wie ein Song aus den 70’ern. Abgehakt und dreckig und ja, das ist Rock Baby! Der letzte Song des Albums ist eine akkustische Nummer “Get Out”. Eine Vocal-Nummer die überzeugt.

Das wars auch schon – LEIDER! Man hört sich den ersten Song an und, ja, man will mehr. Man ist gespannt, was als nächstes kommt. Irgendwie macht die Scheibe einfach nur Appetit! Kiel, ich bin doch nun ein ganz klein wenig neidisch – bleibt nur zu hoffen, dass die Band auch mal den Weg runter kommt nach NRW.

PreOrder: https://www.toanol-records.com

 

Tourdates (Stand 31.01.2020 – mehr werden noch bekannt gegeben!)

  • 07.03.2020 – Release Party The Pinpricks Bait – Alte Mu Kiel
  • 19.03.2020 – Support The Brew UK – Räucherei Kiel
  • 20.03.2020 – Support The Brew UK – Treibsand Lübeck
  • 03.04.2020 – Cascadas Bar – Hamburg
  • 29.08.2020 – Akerfest – Brunswick
Review: Sick#Red “#”

Review: Sick#Red “#”

Review: Sick#Red “#”

Wir haben die Band Sick#Red live gesehen am 09.11.2019 als Vorband von YIEK gesehen und schon live haben sie gut gerockt, so dass ich mir das Erstwerk “#” mitgenommen habe.

Nachdem ich das am 11.10.2019 erschienenen Album das erste Mal gehört habe, musste ich es direkt noch ein weiteres Mal hören und noch einmal…. Es ist nicht nur so, dass mich wirklich einige Songs an Metallica erinnern, es ist so, dass mir dieses Album sogar verdammt richtig gut gefällt.

Ja, mit knappen 37 Minuten ist das Werk schon sehr knapp – da war sicherlich noch Platz auf dem Album, aber solch ein Album kostet Geld und da kann man schon verstehen, wenn man nach dem Motto “Klasse statt Masse” veröffentlicht. Das Album wurde übrigens über eine Crowdfunding-Plattform von Fans erst ermöglicht – sehr geile FanBase und das auch zu Recht!

Der Opener “Cutting your veins” alleine ist es schon wert, sich das Album zuzulegen und auch die anderen Songs auf dem Album laden ein, sich zu bewegen! Geboten wird alles, was das Rock-Herz begehrt, vom schnellen Mitsing-Song bis hin zum “Schmuse”-Song… Vom Gitarren schrapp-schrapp bis zum melodischen Rock…

Zu sich selbst schreibt die Band auf deren Webseite: 

Geile Musik mit Hooklines zum Niederknien und Beats zum Abfeiern und Ausrasten.

Und ganz genau so kann man das Gesagte zusammenfassen – Wir können uns nur auf das freuen, was da kommen wird!

Kurz: Absolute Kaufempfehlung (Amazon) ohne wenn und aber.

 

Review: The Dead Daisies “Locked And Loaded”

Review: The Dead Daisies “Locked And Loaded”

Review: The Dead Daisies “Locked And Loaded”

Nachdem die The Dead Daisies 2018 die CD “Burn It Down” veröffentlich hatten wurde es 2019 ein klein wenig ruhig um die Band… Bis es hieß, dass die Band eine Scheibe mit all den von ihnen bislang gespielten Cover-Versionen rausbringen würden.

Am 23.08.19 war es dann soweit, “Locked And Loaded” wurde veröffentlicht und heute möchte ich doch ein paar Worte über das Album verlieren.

Als ich hörte, die Band würde ein Album rausbringen, wo die meisten der darauf enthaltenen Songs ja schon auf den bislang erschienenen Alben veröffentlicht worden sind, da dachte ich nur: Warum? Irgendwie war ich nicht von dem Gedanken überzeugt, ein Cover-Album zu veröffentlichen, doch – und das nehme ich vorweg – ich habe mich getäuscht!

Sicherlich, wer bislang die Alben gekauft hat, der man sich fragen, ob er sich dieses Album zulegen soll – meine Antwort: JA!

Zu den Tracks ein paar Worte:

1 Midnight Moses, erschienen auf dem 1995 ‘er Album “Revolution” (unser 1. Berührungspunkt mit der Band im Hardrock Cafe Hamburg am 01.05.2015, wo wir das Album in die Hand gedrückt bekamen^^). Was soll man zu dem Song sagen? Einer DER Songs der Band.
2 Evil, erschienen ebenfalls auf “Revolution” gehört nun nicht zu meinen Favoriten aber nun gut…
3 Fortunate Son, erschienen auf dem 2016 erschienen Album “Make Some Noise” ist eins meiner Lieblingslieder.
4 Join Together, erschienen ebenfalls auf “Make Some Noise” ist ein Song, der geschrieben wurde, um das Publikum auf Konzerten mitsingen zu lassen und genauso wird es auch gemacht! 
5 Helter Skelter, erschienen auf der allerersten Veröffentlichung der Band, der EP “Face I Love” aus dem Jahre 2014. Ein Klassiker!
6 Bitch, erschienen auf dem Album “Burn It Dows” aus dem Jahre 2018 ist meiner Meinung nach eine ganz ganz schwache Nummer, die nicht so wirklich zu der Band passt aber wie immer, das ist mein Empfinden.
7 American Band (live), unveröffentlicht. Ein absoluter Klassiker!
8 Revolution, veröffentlicht ebenfalls auf “Burn It Down” ist eine wahre Revolution und gefällt.
9 Rockin’ In The Free World (live), unveröffentlicht und sicherlich muss ich zu dem WAHNSINNIG GEILEN SONG nichts sagen. Mein absolutes Highlight des Albums!!! 
10 Highway Star (live), unveröffentlicht… und es rockt!

Ich bin der Meinung, diese Scheibe gehört in jede gute Plattensammlung und es ist auch vollkommen egal, ob man die bisherigen Alben der Band hat oder nicht hat… Dieses Album rockt! (Link zu: Amazon)