The New Roses, 10.01.2020, Luxor, Köln

The New Roses, 10.01.2020, Luxor, Köln

2020, das erste Konzert des Jahres – The New Roses!

Endlich war es soweit, das Konzert vom 18.10.2910 wurde gestern nachgeholt. Wird nun auch mal wirklich Zeit, die Roses live zu sehen – ist es nun doch schon über ein Jahr her, dass wir sie live on stage gesehen haben. Hinzu kommt, dass wir nun auch endlich einmal die neuen Songs live hören konnten. Leider waren wir etwa eine halbe Stunde zu spät, demnach standen wir doch ein paar Reihen von der Bühne entfernt – aus diesem Grund gibt es dann auch keine Bilder und keine Videos.

Sollten im Oktober die Band Fighter V den Support übernehmen, so standen gestern die New Generation Of Superstars auf der Bühne.

Das erste Mal haben wir die britische Formation in Kaiserslautern, auch als Support der Rosen, gesehen – wir konnten uns demnach auf zwei Bands freuen.

Kaum waren wir angekommen und hatten unsere Jacken abgegeben, da erklangen auch schon die ersten Töne auf der Bühne – und das kam an. Es dauerte nicht lange, dann hatten die Jungs das Publikum gepackt. Es waren allerdings auch einige Fans aus England angereist – die New Generation Of Superstars haben eine schon gewaltige Fanbase, zu Recht, wie man am gestrigen Abend hören konnte. Egal ob Punk oder Rock, das Publikum machte mit.

Aktuell arbeitet die Band an einem neuen Album, welches wir wohl Ende 2020 in den Händen halten können. An diesem Abend gab es schon einmal einen Vorgeschmack, die Band spielte “Raise a toast” und der Song hat gerockt! Wenn das ganze Album so in dem Stil abgeht, dann kann man nur ein wenig hoffen, dass sie mit dem neuen Material auch wieder in Deutschland spielen werden.

Nach einer recht kurzen Umbaupause kamen sie – The New Roses. Mit Nothing But Wild eröffneten sie den Abend und es wurde wild. Norman Wal nicht mit dabei, wurde aber würdevoll vertreten von seinem Vorgänger, Dizzy Presley, einem Gründungsmitglied der Band. Gespielt haben sie querbeet durch ihre bisherigen vier Alben. Ich denke, sie haben alle bekannten Songs gespielt und wirklich keinen ausgelassen, von daher war die Titelauswahl top! Top war auch der Sound, mitunter klang es schon fast zu gut. Gleich zu Beginn der Konzertes gab es einen kurzen Stromausfall – Strom war weg, Band spielte weiter, so muss das. Mehr Patzer gab es an dem Abend dann auch nicht und so wurde er schließlich beendet mit Thirsty.

Natürlich standen die Bands nach dem Konzert wieder den Fans zur Verfügung – Smalltalk, Autogramme und genau das ist es, was wir lieben und wir hoffen, dass das auch noch lange so bleiben wird! 

G’n’R Coverband Lies und The Gäs, 29.11.2019, Kubana LiveClub, Siegburg

G’n’R Coverband Lies und The Gäs, 29.11.2019, Kubana LiveClub, Siegburg

Was gibt es Besseres als ein Rockkonzert? Ein Rockkonzert einer bekannten Band, die man schon echt lange nicht mehr gesehen hat.

Am Donnerstag Abend ging es also in den Kubana Live Club nach Siegburg zu unseren Freunden von The Gäs, die als Support für die Guns’n’Roses Coverband „Lies“ das Publikum anheizen sollten.

Als wir gegen 19:30 Uhr ankamen, da war der Live Club schon recht gut gefüllt – Guns’n’Roses zieht halt, denn wer kennt nicht die Songs der Band? Wohin man sah – T-Shirts der Band. Wir hatten die Coverband noch nicht gesehen und so waren wir gespannt.

Doch zunächst konnten wir uns freuen über den Auftritt von The Gäs.

Das letzte Mal sahen wir dir fünf im März im SonicBallroom also auch schon wieder vor 8 Monaten. In diesen Monaten hatte die Band etliche Auftritte und so war man doch gespannt, in wie weit sich die Band weiter entwickelt hatte. 

Mit ein klein wenig Verspätung ging es los – und es ging kraftvoll los.

Die Band spielte, ich kann es nicht genau sagen, aber ich tippe mal auf 40 Minuten und von Anfang bis zum Schluss war es einfach genial die fünf auf der Bühne zu hören, zu sehen und auch zu fühlen. Der Gesang war klar und voller Gefühl und Kraft, die Gitarren verzückten die Ohren und Bass und Schlagzeug hämmerten den Klang in den Boden, in die Wände… 

Ich hatte es schon einmal geschrieben, doch an diesem Abend da gaben The Gäs richtig Gas!

Das Publikum war richtig gut drauf und es waren auch einige Fans der Band vor Ort die tatkräftig mitsangen und tanzten, man merkte einfach, dass eine richtig gute Stimmung im Raum lag und das steckte an. Diese Rockband aus Köln im Support für eine Coverband einer Kult-Rockband, das hat gepasst wie die Faust aufs Auge.

Nach einer Umbaupause ging es dann los mit It’s So Easy, die Band Lies performte was das Zeug hielt. Was war mit der Stimme? Konnte der Sänger an die Stimmwucht des Originals herankommen? Ja! Zugegeben, nicht bei jedem Song aber das war auch nicht notwendig – das Gesamtpaket der Band passte. 

Gespielt wurden alle Klassiker von Guns’n’Roses, für wirklich jeden Besucher war etwas dabei. Langsame Songe, laute Songs, ruhige Songs, schnelle Songs… es gab Guns’n’Roses von A-Z.

Was mir besonders gefiel war, dass man merken konnte, dass diese Coverband durchweg auch selber Fan waren des Originals. Man versuchte gar nicht, eine eigene Note in die Songs hineinzubringen, man spielte einfach wie das Original. Wenn man teilweise die Augen schloss und sich einfach nur der Musik hingab, ja, man konnte schon meinen, man wäre auf einem Konzert von Axl und Co. – einfach sehr sehr geil!

Das Publikum hingehen war – durchwachsen. Leider hatte man mitunter das Gefühl, dass sich etlich mal eben ein Guns’n’Roses Shirt übergezogen und von der Musik absolut keine Ahnung hatten. Viele standen einfach nur herum, tranken Bier, unterhielten sich… Daran konnte man dann doch merken, dass eben „nur“ eine Coverband auf der Bühne stand.

Videos habe ich keine online gestellt, da hier in der Tat die Frage nach Rechten am Material nicht gänzlich geklärt sind und wir nicht unbedingt Ärger haben wollen; wir haben deshalb auf bestehendes Material von Youtube zurück gegriffen.

Schlussendlich war es ein wirklich gelungener Abend in Siegburg. Nach dem Konzert waren „leider“ nur die Musiker von The Gäs noch für die Fans da, von den Italienern fehlte leider jede Spur und es gab von Lies auch leider kein Merch. 

So verabschiedeten wir uns von The Gäs und freuen uns schon auf Januar, denn dann werden wir die Kölner wiedersehen in Duisburg als Support von Snakebite und Night Laser (Karten).

Tygers Of Pan Tang, 14.11.2019, Kubana Live Club, Siegburg

Tygers Of Pan Tang, 14.11.2019, Kubana Live Club, Siegburg

Donnerstag Abend und wieder einmal ging es zu einem Konzert im Kubana Liveclub in Siegburg.

Normalerweise sehen wir Michy Christal immer nur zusammen auf der Bühne mit Marco Mendoza, doch nun hatten wir endlich einmal die Gelegenheit, ihn mit seiner Band, den Tygers Of Pan Tang live on stage zu sehen.

Als Support standen Markk13 auf der Bühne, die Band, die auch schon beim Konzert von Massive Wagons (Link) das Publikum richtig gut eingeheizt hat
Auch am gestrigen Abend ist es den vier gelungen, mit ordentlichem Rock-Sound das Publikum „warm“ zu machen. Ich persönlich fand den gestrigen Auftritt wesentlich besser als damals in Duisburg und auch das Publikum kam mir ein wenig stimmungsvoller vor – es war einfach schön die Band erneut zu sehen, auch wenn nach gut 30 Minuten schon wieder alles vorbei gewesen ist.

Mark, sei Dir sicher, wir werden und wiedersehen!

Nach einer Umbaupause standen sie auf der Bühne, die Tygers of Pan Tang und es ging auch schon entsprechend los mit ihrer Auskopplung aus dem am 22. erscheinenden Album RITUAL, da bebte der Boden und, wir kannten die Band noch nicht, das gefiel! Da war Power auf der Bühne, was natürlich auch den zwei Gitarren geschuldet war.
Bislang gab es noch keine Platte von der Band bei uns im Regal und ich frage mich noch immer, warum das so gewesen ist. Die Tygers Of Pan Tang existieren nunmehr seit über 40 Jahren, gegründet 1978, wobei man allerdings erwähnen muss, dass das jetzige Line-Up der Band „erst“ seit 2004 zusammen spielt, einzig Robb Weir ist noch als Gründungsmitglied in der Band.
Der Sound der Band gehört zu New Wave Of British Metal, wie auch z.B. Iron Maiden, Saxon und Judas Priest.
Diese Power konnte man spüren, ebenso wie die Lust und die Freude an der Musik und gene-rell an dem Auftritt. Die Band eröffnete gestern Abend ihre Europa-Tournee, mit der sie ihr demnächst erscheinendes Album RITUAL promoten wollen.

Bei mir ist es so, dass da etwas sein muss – irgendetwas muss mich packen und dann passt es auch und vom ersten Moment an packten mich die Tygers Of Pan Tang. Ich glaube, man muss einfach selber ein Konzert dieser Band besuchen um zu verstehen, was ich meine.

War es der Gesang? Waren es die Gitarren oder der Bass oder war es doch das hämmernde Schlagzeug – oder war es alles zusammen oder doch etwas ganz anderes?

Uns hat der Auftritt gefallen und noch mehr, er hat einfach Spaß gemacht. Es hat Spaß ge-macht zu sehen, wie die Band miteinander umgeht und wie sie auch mit dem Publikum agiert. Da war einfach Freude im Raum.

Schön war es auch, dass man gestern schon die neue Scheibe mitnehmen konnte.
Schön war es auch, dass die Preise beim Merch wirklich fair waren und schön war es, dass beide Bands nach dem Konzert noch den Fans zur Verfügung standen. Smalltalk und Autogramme geben war angesagt.

Das wird ganz sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir ein Konzert der Tygers Of Pan Tang besucht haben!

Yiek, 09.11.2019, Emscherdamm, Oberhausen

Yiek, 09.11.2019, Emscherdamm, Oberhausen

Ja, an diesem Abend spielten mehrere Bands, aber da wir an diesem Abend extra nur wegen Yiek nach Oberhausen gekommen sind, möchte ich mich auch nur auf unsere Freund beschränken. Ok, als wir ankamen – natürlich verspätet – standen Sick#Red auf der Bühne. und ja, das, was wir hören gefiel – eine CD nahmen wir dann auch mit. Der Sound erinnerte irgendwie an Metallica und ich bin gespannt, wie die Scheibe der Band klingen wird.

Nun aber zu Yiek. Wir kamen und und keine 5 Minuten später lagen wir uns in den Armen und es gab erst einmal ein Gläschen Kettenfett – so muss das 🙂

Geplant war der Auftritt gegen 22 Uhr, doch irgendwie hingen die Bands gut eine Stunde hinterher – wie auch immer, gegen 23 Uhr betraten Yiek die Bühne im Emscherdamm, einer echt schönen Location.

Es hätte ein perfekter Abend werden können doch leider machte der Sound nicht so ganz mit.

Waren die ersten drei Lieder noch vollkommen in Ordnung, war danach Schluss – Jens war nicht mehr richtig zu hören und auch beim Malte schien irgendwas nicht so ganz zu stimmen. Augen zu und durch hieß es und so bemerkte man auch eine gewisse Enttäuschung nach dem Gig bei den Jungs. Die Musiker gaben alles auf der Bühne doch gegen die Technik anzusingen und zu spielen, unmöglich. Wie heisst es in einem solchen Fall – aufstehen und weiter gehts!

Yiek arbeiten derzeit an ihrem zweiten Album und wir sind mega gespannt, was uns erwartet; einen Vorgeschmack gibts am 26.11.2019, wenn Yiek auf youtube die Video-Premiere von dem Billy Idol Cover “White Wedding” präsentieren.

Marco Mendoza mit Solid C, 10.10.2019, Live Proberaum, Zülpich

Marco Mendoza mit Solid C, 10.10.2019, Live Proberaum, Zülpich

 

Marco Mendoza mit Solid C

 

10.10.2019, Live Proberaum, Zülpich

 

Das letzte Mal sahen wir Marco Mendoza am 12.04. im Live Proberaum, also fast genau vor einem halben Jahr.

Hatte Marco im April die Musiker Kyle Hughes (Schlagzeug) und Tommy Gentry (Gitarre). Am Donnerstag Abend standen mit Marco alte Bekannte aus früheren Zeiten mit auf der Bühne: Michael McCrystal (Gitarre) und Pino Liberti (Schlagzeug).

Die ersten 40 Minuten gehörten allerdings der Hausband des Live Proberaums, Solid C.

Man wurde verwöhnt von Coverversionen, schönem Gitarrenspiel und einfach von Spaß auf der Bühne. Wir haben uns gefreut, als es hieß, dass die fünf dieses Mal das Publikum anheizen sollten und ja, während und nach dem Auftritt von Solid C bekam man einfach Lust auf mehr.

Wie immer ließ sich Marco Zeit aber dann hieß es Viva La Rock in Zülpich. 

Die Kombo Marco, Michael und Pino passt einfach wie die Faust aufs Auge. Das, was da auf der Bühne stattgefunden hat war pure Lebensfreude. Viva La Rock heißt Lebe den Rock und der Sound wurde an diesem Abend gelebt – auf und auch vor der Bühne. Es wurde geklatscht, getanzt und mitgesungen – da war Leben in der Bude und überall glückliche Gesichter.

Marco begann seine Herbst-Tour im Live Proberaum und diese Konzerte sind immer etwas ganz besonderes. Der Live Proberaum ist sein Wohnzimmer schon seit etlichen Jahren und das Gesamtpaket macht den Flair aus, wenn er in Zülpich ist.

Während seinen Konzerten merkt man einfach, wie wichtig ihm seine Fans sind – wie wichtig ihm die Menschen sind. Marco sucht die Nähe und er gibt auch Nähe, jedes Mal schenkt er seinem Publikum ein Stück von sich selbst und auch an diesem Abend konnte man wieder ein wenig in Marco hinein blicken.

Alle seine Hits waren dabei und es gab nicht nur eine, nein, nach Viva La Rock spiele er noch Lettin’ Go als zweite Zugabe – Marco war einfach verdammt gut drauf und das Publikum machte mit.

Natürlich gab es nach der Show wieder den persönlichen Kontakt mit Photos und Signing und ja – Viva La Rock!

Massive mit Riot In The Attic und Halbtags, 10.08.2019, BlueShell, Köln

Massive mit Riot In The Attic und Halbtags, 10.08.2019, BlueShell, Köln

 

Massive mit Riot In The Attic
und Halbtags

 

10.08.2019, BlueShell, Köln

 

So ganz allmählich kennt man die Locations in Köln und man weiß, wo man parken kann und wo nicht. Wenn ihr zu einem Konzert anreisen wollt das im BlueShell stattfindet, sucht euch besser direkt ein Parkhaus – Parkplätze gibts dort nur am Straßenrand mitten in der Innenstadt.

Das letzte Mal sahen wir Massive im Oktober 18, kurz bevor die Band im Februar 2019 ihr neustes Werk Rebuild Destroy (amazon.de) veröffentlicht hatten – fast ein Jahr später hatten wir richtig Lust auf diesen Abend mit dieser fantastischen Band aus Australien.

Zunächst betraten die Jungs der Kölner Band Halbtags die Bühne. Rockiger Sound aus der Domstadt auf deutsch (nein, nicht auf Kölsch).
Auf ihrer Internetseite beschreibt sich die Band so:

Kantige deutsche Lyrics treffen auf eingängige Harmonien und Melodien gepaart mit einem rebellischen Rock- und Punk-Spirit. So roh, ungeschönt, bittersüß, leidenschaftlich und tief berührend. Aus Köln (Quelle)

Eins war klar erkennbar, die Jungs hatten Spaß auf der Bühne und der Mix aus Rock und Punk – ja, der kam an. Die Band hatte ihre Fanbase dabei und die feierte die Formation. Die Stimmung war ausgelassen und langsam wurde es wärmer.

Nach einer kurzen Umbauphase ging es los für Riot In The Attic, ebenfalls eine Band aus Köln. Haben die Drei auf der Bühne gerockt, ja, das haben sie ABER… Nein, ich möchte nichts negatives verfassen, doch ich persönlich habe ein Problem damit, wenn man bei einem Konzert von einer Dauer von ungefähr 40 Minuten ein instrumentales Stück einbaut, welches um die 6 Minuten lang ist – gefühlt war es noch wesentlich länger. 

So sympathisch wie die Band auf der Bühne wirkte, von dem Moment an war für mich Schluss und ich freut mich einfach nur noch auf den Haupt-Act des Abends – auf Massive!

Ich will es mal kurz halten – das Konzert der australischen Formation hätte ewig andauen können und das nicht, weil wir uns mittlerweile echt gut mit Brad verstehen. Nicht ohne Grund wurden Massive schon als “die neuen Guns’n’Roses” bezeichnet.

An diesem Abend kochte das Publikum, die Band kochte – das Blue Shell kochte… So machen Konzerte Spaß! Auf der Bühne wurde gerockt und abgefeiert und es floß der geliebte Gerstensaft.

Vor uns positionierte sich eine Gruppe von gestandenen Burschen – man könnte sie auch durchaus als Schränke bezeichnen – und sie tranken Bier… und noch mehr Bier ABER sie feierten zusammen mit den anderen Fans und der Band… friedlicher kann ein Rock-Konzert nicht sein, auch wenn es die ein oder andere unfreiwillige Bierdusche gab 🙂

Massive selbst spielten eine gute Mischung aus allen drei Alben – einige Eindrücke haben wir versucht einzufangen; sofern wir an die Setlist kommen, werden wir diese hier noch ablegen.

Nach dem Konzert ging die Party mit den Musikern weiter… Es gab gute Gespräche und man trank das ein oder andere Bier zusammen.

Freuen wir uns auf Mai 2020 wenn Massive wieder die Bühnen rocken werden!