Gestern waren wir nach einer wirklich langen Zeit im Kino. Endlich einmal haben wir es geschafft, ein Kino zu besuchen in dem die Zeit stehengeblieben scheint – das Capitol in Siegburg. Eine Kasse und ein kleiner Tresen wo man Getränke und Popcorn kaufen kann und das Ganze zu wirklich angenehmen Preisen – so soll es sein.

Rockmusik und Kino kann derzeit nur bedeuten, dass wir in dem Film Bohamian Rhapsody gewesen sind, dem Film über das Leben und Streben von Freddy Mercury und Queen.

Gezeigt wurden die Anfänge der Band Queen und natürlich wurde dem Zuschauen ein Einblick in das Leben des Farrokh Bulsara, später Freddy Mercury und das Ganze natürlich unterstützt durch die unvergesslichen Songs der Gruppe Queen.

Mich hat der Film überzeugt. Ich wurde 1975 geboren, war demnach 10 Jahre als, als Queen beim Live Aid in Wembley auftraten (ja, ich habe den Auftritt gesehen) und 1992 sah ich auch das Freddy Mercury Tribute Konzert wobei ich mich noch immer sehr genau an den Auftritt von Elten John und Guns and Roses erinnern kann.

Ich weiß noch, wie sehr man geschockt gewesen ist über den Tod von Freddy und über die Krankheit der Schwulen – Aids, die Vorurteile, die falschen Annahmen… und ich weiß noch, wie die Aufklärung stattfand über diese Krankheit und auch über die Sexualität.

Den Film und diese Geschichte zu sehen, die Musik zu hören – es nahm mich mit und mitunter kam auch ein wenig Traurigkeit hervor, traurig darüber, dass Freddy Mercury und der Sound von Queen einfach fehlt auch wenn die Musik unvergessen – unsterblich ist.

Eine ganz klare Kino-Empfehlung nicht nur für Queen-Fans!

Queen – Live Aid 1985