Gestern noch in Köln und heute in Hamburg – dieses 2. Konzert von RavenEye mussten wir einfach mitnehmen. Wieder einmal ging es nach Hamburg in Hotel Hafen Hamburg, genau gegenüber den Landungsbrücken und dem Hard Rock Cafe Hamburg – einfach eine traumhafte Umgebung! Wir trafen uns dieses Mal mit einem Bekannten und nach einem üppigen Mahl im HRC ging es dann los in Richtung Hafenklang. Hafenklang, eine Veranstaltungsbude direkt gelegen am Fischmarkt. Ein wenig staubig aber irgendwie auch mit Charme – nur die dort arbeitenden Hamburger könnten mitunter ein klein wenig freundlicher sein – aber so sind sie wohl, diese Nordlichter.

Wie dem auch sei, pünktlich betraten PsycoVillage die Bühne und ja, die Stimme des Sängers war durch Krankheit doch noch schlechter als am Vortag, so dass der Gitarrist mehr unterstützen musste – der Bühnenpräsenz hingegen tat das keinen Abbruch. Die Jungs spielten, wie auch in Köln, voller Freude und ja, es machte Spaß, sie ein zweites Mal zu sehen. Leider zeigte sich während des Auftrittes der Vorband schon, wo wir uns befanden: Der kühle Hamburger versprühte sehe sehr wenig Freude und Begeisterung und auch das obligatorische Mitklatschen hielt sich in Grenzen. Zu diesem Zeitpunkt hofften wir, dass sich dieses Verhalten während des Auftrittes von RayenEye ändern würde….

RavenEye betrat die Bühne und um es vorweg zu nehmen, an dem Verhalten der Hamburger änderte sich leider nichts. Oli, Adam und Aaron spielten voller Energie – ihr Einsatz war mitunter besser noch als in Köln doch abgesehen von der ersten Reihe zog das Hamburger Publikum einfach nicht mit… Probleme gab es keine, von einem Saitenriss einmal abgesehen kurz vor Eternity, aber das wurde kurzerhand so gelöst, dass Oli einfach seine andere Gitarre nahm – eine sehr gute Entscheidung, wie man hier hören kann. Der Sound ist ein vollkommen anderer und dieser lässt das Lied in einem anderen Licht erstrahlen.

Das Konzert selbst war einfach gigantisch! RavenEye spielten und hatten sichtlich Freude auf der Bühne. Leider gab es in Hamburg keine Zugabe. Wir nehmen an, dass das daran geschuldet gewesen ist, dass von der ersten Reihe abgesehen, wirklich niemand nach dem Konzert klatschte oder Zugabe rief. Das Konzert war vorbei, der Hamburger dreht sich um und geht – so kam es uns vor… Nach dem Konzert nahmen sich beide Band ausreichend Zeit für ihre Fans und schon jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen so ca. im November 2018, dann auch mit einem neuen Album im Gepäck.