Da es hieß, dass nur die ersten 100 Besucher die Möglichkeit bekämen, The Dead Daisies nach dem Konzert zu treffen, waren wir doch schon recht früh vor den Toren, aber man war ja nicht alleine. 4 Stunden vor Einlass (19 Uhr) sah man schon das ein oder andere bekannte Gesicht und man kam ins Gespräch. Nach und nach füllte es sich vor dem Substage und gegen 19 Uhr war ein Ende der Schlange nicht mehr sichtbar. Der Einlass gestaltete sich unproblematisch und es ging auch sehr schnell, also gab es keinen Stress und so gelangte man tiefen entspannt in die erste Reihe.

Pünktlich so gegen 20 Uhr kamen dann The New Roses auf die Bühne mit ihrem Opener Thirsty und durstig waren nicht nur die vier auf der Bühne, durstig waren auch die Konzertbesucher. Timmy hatte jedenfalls keine großen Mühen, das Publikum auf seine Seite zu bringen und so machte es einfach nur Spaß, den Jungs auf der Bühne zuzusehen und mitzusingen. Ich kann es nicht ganz genau sagen, aber nach guten 40 Minuten hatte die Vorband ihren Soll und weitaus mehr erfüllt – die Menge war einfach heiß auf den Headliner des heutigen Abends.

Nach einer sehr schnellen Umbauphase kamen dann The Dead Daisies auf die Bühne und ja, wenn man sich die diversen Konzertberichte in den sozialen Netzwerken anschaut, dann kommt man ganz schnell zu dem Ergebnis, dass die Band nicht eine Sekunde brauchte um die Massen zu begeistern, sie betraten die Bühne und mit dem ersten Akkord war die Begeisterung da. Die Band wollte es – wir wollten es. Gespielt wurde ein guter Mix der drei Alben, ich würde sagen, die Song-Auswahl beschränkte sich im Großen und Ganzen auf bekannte Songs so dass man von John doch sehr häufig aufgefordert worden ist, einfach mal ein wenig mitzusingen – mitzugröhlen frei nach dem Motto “Make some noise”.

Nach drei Zugaben, wobei das letzte Lied vom Manager eingeschoben worden ist, war dann auch leider Schluss an diesem Abend, das Licht ging an und die Crew begann direkt mit dem Abbau. Sah man in die Gesichter der Besucher, dann konnte man durchaus eine Gemeinsamkeit feststellen – Schweiß. Ja, es war sehr warm im Substage – Gott sei Dank ist der Bau ein wenig klimatisiert, so konnte man es durchaus aushalten.

Nach einem Blick über den Merch-Stand und ein wenig Konversation mit den Jungs von The New Roses “durften” die mit dem gelben Band endlich zu den Daisies und ja, ich würde sagen, die vier strahlten Glückseligkeit und Zufriedenheit aus. Fotos wurden geschossen, Plakate unterzeichnet – man verließ das Substage mit einem guten Gefühl und auch ein klein wenig mit Wehmut, werden wir die Daisies in diesem Jahr wohl nicht mehr auf der Bühne sehen (wir sind keine Festivalgänger).

Songlist

  1. Long way to go
  2. Mexico
  3. Make some noise
  4. Song an a prayer
  5. Fortunate son
  6. We all fall down
  7. Lock n load
  8. Last time I saw the sun
  9. Drum solo
  10. Join together
  11. With you and I
  12. Band intros
  13. Mainline
  14. Helter skelter
  15. American Band
  16. Midnight moses
  17. ???